Konfirmandenarbeit

Konfirmation: Erwachsen werden im Glauben

Die Konfi-Zeit ist eine richtig gute Zeit. Spannend und interessant.
Und: Du wirst nicht nur erwachsen im Glauben. Viele haben hier auch Freunde fürs Leben gefunden.


Bei der Taufe sagt Gott Ja zu einem Menschen. Und in der Konfirmation sagst Du selbst Ja zu Gott. Wenn Du als Kind getauft worden bist, haben Deine Eltern und Paten bei Deiner Taufe stellvertretend für Dich Ja gesagt: Ja, wir wollen unser Kind im christlichen Glauben erziehen. Jetzt wirst Du erwachsen. Auch im Glauben. Und Du kannst selber Ja zu Gott sagen.

Damit Du auch weißt, wozu Du Ja sagen sollst, wirst Du im Konfi-Kurs darauf vorbereitet.
Auf Dich wartet eine tolle Freizeit, spannende Themen, eine coole Gemeinschaft, ein Konfiprojekt, um mitzukriegen, was los ist in unseren Kirchengemeinden und der Besuch des Konfievents der Dekanatsjugend.

Üblicherweise werden die Anmeldungen zum Konfi-Kurs vom Pfarramt verschickt. Sollte jemand unbeabsichtigt übersehen worden sein, ergeht die Bitte, das Pfarramt zu kontaktieren. Auch Jugendliche, die noch nicht getauft sind, können sich zum Konfi-Kurs anmelden. Die Taufe kann während der Konfi-Zeit nachgeholt werden. Wenn Du Fragen hast - einfach beim Pfarramt anrufen oder E-Mail senden.

Unsere Diakonin Jutta Krach und Pfarrerin Barbara Overmann freuen sich mit ihren Teams auf einen interessanten Weg mit Dir, die Konfi-Zeit als Training für Leben und Glauben zu entdecken.

Unsere Konfirmandenarbeit ist kein Konfirmanden-„unterricht“ in klassischem Sinn: Wir bemühen uns darum, in abwechslungsreicher und kreativer Form über wichtige Themen des Glaubens und des Lebens ins Gespräch zu kommen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die vielen ehrenamtlichen jugendlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Teamer*innen), die die Konfirmandinnen und Konfirmanden begleiten. In der Regel findet der Konfikurs zwischen Juli und April an jeweils einem Samstag im Monat statt.

Konfirmationen

Der Konfirmationstag für Eismannsberg ist in der Regel Palmsonntag, also eine Woche vor Ostern. In Altdorf finden die Konfirmationen in der Regel am zweiten und dritten Wochenende nach Ostern statt. Die genauen Konfirmationstermine werden in der Einladung bekanntgegeben.

Anmeldung

Die Anmeldung zum Konfikurs erfolgt in der Regel im Frühjahr des Jahres vor der Konfirmation. Alle evangelischen Jugendlichen, die das entsprechende Alter erreicht haben, werden vom Pfarramt angeschrieben. Wer eine Einladung nicht automatisch erhält, kann sie im Pfarramt anfordern.

Nächste Termine in der Konfirmandenarbeit

Auswahl
Kategorie
Zielgruppe
Datum
Mi, 17.7. 17:30-19 Uhr
Diakonin Jutta Krach
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
Mi, 17.7. 20-21:30 Uhr
Diakonin Jutta Krach
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
Sa, 12.10. 10-19 Uhr
Diakonin Krach und Pfrin Overmann
Altdorf Evangelisches Haus am Schlossplatz
Sa, 19.10. 10-19 Uhr
Diakonin Krach und Pfrin Overmann
Altdorf Saal Evangelisches Haus
Sa, 16.11. 10-17 Uhr
Diakonin Krach und Pfrin Overmann
Altdorf Evangelisches Haus am Schlossplatz
Sa, 14.12. 10-17 Uhr
Diakonin Krach und Pfrin Overmann
Altdorf Saal Evangelisches Haus
So, 13.4. 9 Uhr
Diakonin Jutta Krach, Pfarrerin Overmann und Team
Altdorf Kirche Eismannsberg
Sa, 10.5. 10:30 Uhr
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
So, 11.5. 10:30 Uhr
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
Sa, 17.5. 10:30 Uhr
Diakonin Jutta Krach, Pfarrerin Overmann und Team
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
So, 18.5. 10:30 Uhr
Diakonin Jutta Krach, Pfarrerin Overmann und Team
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf
So, 21.9. 10:30 Uhr
Altdorf Laurentiuskirche Altdorf

Interessantes zum Hintergrund der Konfirmation

In der Bibel wird die Konfirmation nicht erwähnt. Wo kommt sie also her? Füher war es in den christlichen Gemeinden üblich, nur Erwachsene zu taufen. Vorher mussten sie an einem Taufunterricht teilnehmen. Dabei lernten sie die Inhalte des christlichen Glaubens kennen. Am Ende des Unterrichts stand das eigene "Ja" zur Taufe, zu Jesus Christus, und der Eintritt in die christliche Gemeinschaft.

Irgendwann setzte sich die Taufe von Kleinkindern immer mehr durch: Die Eltern haben entschieden, dass ihr Kind Christ wird. Es wuchs in einer christlichen Gemeinschaft auf und lernte so den christlichen Glauben im Gottesdienst und im Alltag kennen. Mit etwa zehn bis zwölf Jahren wurde das Kind in der so genannten Firmung als vollwertiges Mitglied der Kirche bestätigt.

Vor 500 Jahren setzte sich Martin Luther dafür ein, dass die Christen ihr Leben wieder stärker am Evangelium von Jesus Christus ausrichteten. Es entstand die evangelische Kirche. Die Kinder und Jugendlichen wurden jetzt im neuen Glauben unterrichtet. Am Ende des Unterrichts stand die Konfirmation, in der die Jugendlichen selbst ihren Glauben bekräftigten und feierlich als vollwertige Kirchenmitglieder bestätigt wurden. Die Einführung der Konfirmation für evangelische Jugendliche wurde 1539 im nordhessischen Ziegenhain beschlossen. Seit dem 19. Jahrhundert ist es in ganz Deutschland üblich, junge Erwachsene zu konfirmieren.

Die Konfirmation findet üblicherweise im Alter von etwa 14 Jahren statt. Denn ab 14 hat man Recht, selbst über die Gestaltung des eigenen Glaubens zu entscheiden – unabhängig von den Eltern. Außerdem ist das ein Alter, in dem Jugendliche auch im im Glauben Neues entdecken und eigene Wege ausprobieren wollen. Dafür ist die Konfirmandenzeit gedacht.

Das Wort Konfirmation kommt von dem lateinischen Begriff „confirmatio“, das heißt Bestätigung, Bestärkung. Mit der Konfirmation wirst also einerseits der Glauben bestärkt und andererseits die Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche. Damit ist man ein vollwertiges Mitglied der Kirche: Man darf an Kirchenvorstandswahlen teilnehmen und selbst Taufpate werden. Die eigenen Paten werden übrigens „arbeitslos“, denn ab jetzt übernimmt man selbst die Verantwortung für den eigenen Glauben. Und wenn die Pat*innen wichtige Menschen im Leben bleiben - was könnte Besseres geschehen!